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		<title>Wenn ich die Leute gefragt hätte&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminconsult]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 12:24:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230;was sie wollen, hätten sie gesagt: &#8220;Schnellere Pferde&#8221;. Angeblich soll es Henry Ford mal gesagt haben (obwohl man das bis heute nicht belegen kann). An diesen Satz muss man denken, wenn man folgende Nachricht liest: Der Verkaufswert von professionellen Service-Robotern ist weltweit um 32 % auf 11,2 Milliarden US-Dollar gestiegen (2018-2019). [&#8230;] Der Marktwert von [&#8230;]]]></description>
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<p>&#8230;was sie wollen, hätten sie gesagt: &#8220;Schnellere Pferde&#8221;. Angeblich soll es Henry Ford mal gesagt haben (obwohl man das bis heute nicht belegen kann). An diesen Satz muss man denken, wenn man folgende Nachricht liest:</p>



<p>Der Verkaufswert von professionellen Service-Robotern ist weltweit um 32 % auf 11,2 Milliarden US-Dollar gestiegen (2018-2019). [&#8230;] Der Marktwert von verkauften oder geleasten Logistikrobotern stieg um 110 % auf 1,9 Milliarden US-Dollar. (<a href="https://www.presseportal.de/pm/115415/4746618" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.presseportal.de/pm/115415/4746618</a>)</p>



<p>Die Nachricht erzeugt zunächst Optimismus, dann fängt man aber an zu rechnen. Laut Fraunhofer Institut sind in Deutschland ca. 2,5 Mio. Menschen in der Logistik beschäftigt, davon gut die Hälfte im Bereich Lager und Umschlag. Das macht ca. 1,25 Mio. Menschen aus – grob überschlagen. 1,25 Mio. Mitarbeiter, welche tagein, tagaus packen, schleppen, schieben, rollen und wälzen. Nach Angaben von Stepstone verdient man in der Logistik durchschnittlich 31 000 € p. a. (eigentlich ein Skandal), also reden wir hier über einen Arbeitsmarkt mit einem Volumen von knapp 40 Milliarden Euro, Arbeitgeberanteil und sonstige Lohnnebenkosten nicht berücksichtigt.</p>



<p>40 Milliarden für schwere körperliche Arbeit, welche in vielen Fällen vor allem eins ist – vermeidbar oder zumindest optimierungsfähig. 40 Milliarden Euro – pro Jahr, in Deutschland; Transport, Verwaltung und kaufmännische Berufe ausgenommen. Im Vergleich mit dieser Summe sehen die 1,9 Milliarden US-Dollar weltweit nicht mehr so rosig aus, selbst mit der eigentlich Corona-bedingten Wachstumsrate von 110 %.</p>



<p>Ein externer Unternehmensberater lernt naturgemäß viele unterschiedliche Unternehmen kennen. Dabei sieht man sowohl Pioniere auf dem Bereich der Digitalisierung, als auch Firmen (KMU wie Konzerne), welche ihre Logistiker buchstäblich mit Papier und Stift arbeiten lassen. Fragt man nach den Gründen, hört man durchaus plausible und nachvollziehbare Antworten. Allen voran wird folgender Grund genannt: „Einen Flickenteppich aus mehreren Digitalisierungsprojekten will ich nicht haben und eine ganzheitliche Restrukturierung der gesamten Prozesskette kann ich mir nicht leisten“.</p>



<p>Was hat denn das alles mit dem Zitat in der Überschrift zu tun? Na ganz einfach, man hofft hier, dass die „Pferde“ im Lager immer schneller werden, während die Konkurrenz nach und nach auf das „Auto“ umsteigt, viele sogar auf „Elektro-Auto“. Der Vergleich hinkt, man darf Menschen nicht mit Pferden vergleichen, aber schaut ruhig bei dem einen oder anderen KMU in seinem Lager vorbei, und ihr werdet sehen, dass ich mit diesem Vergleich gar nicht so weit von der Realität liege. Übermüdete Mitarbeiter, immer länger werdende Schichten (die oft nicht mehr ArbZG-konform sind), immer höhere Fluktuation und ein Dauerproblem mit dem Nachwuchs.</p>



<p>Es ist also keine Option, analoge Prozesse immer weiter beizubehalten und zu hoffen, dass es zum Überleben reicht. Ja, das ist wahrlich nicht leicht, die gesamte Prozesskette zu digitalisieren, und genau dafür gibt es den Markt der externen Berater und Projektleiter, falls man das Know-How nicht oder nicht im ausreichenden Maße im Unternehmen hat. Auch ich unterstütze meine Mandanten gerne bei all den Fragen rund um die Digitalisierung in der Logistik und bei vielen Personalprozessen.</p>



<p>Letztendlich spielt es jedoch keine Rolle, ob extern oder intern, wichtig ist, dass richtige Entscheidungen getroffen und die Ziele so schnell und effizient wie möglich erreicht werden. Oder, um es mit den Worten aus meinem letzten Beitrag zu sagen, – raus auf die Piste und einfach machen!</p>
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		<title>Wer will, sucht Wege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminconsult]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 12:24:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich über die Wichtigkeit der Macher-Einstellung in der modernen Welt sprechen. Jede Projektleiterin und jeder Projektleiter erleben Situationen, in denen sie ihre wertvolle Zeit mit Rechtfertigungen und unnötigen Erklärungen vergeuden, anstatt sich auf die wichtigen Aufgaben zu konzentrieren. Gerade in Kulturen mit stark ausgeprägter Neigung, Unsicherheiten zu vermeiden (zu denen auch Deutschland gehört) [&#8230;]]]></description>
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<p>Heute möchte ich über die Wichtigkeit der Macher-Einstellung in der modernen Welt sprechen. Jede Projektleiterin und jeder Projektleiter erleben Situationen, in denen sie ihre wertvolle Zeit mit Rechtfertigungen und unnötigen Erklärungen vergeuden, anstatt sich auf die wichtigen Aufgaben zu konzentrieren. Gerade in Kulturen mit stark ausgeprägter Neigung, Unsicherheiten zu vermeiden (zu denen auch Deutschland gehört) ist es typisch, sich übertrieben lange mit allen möglichen Details zu beschäftigen, anstatt einfach zu machen.</p>



<p>Vor kurzem las ich im Handelsblatt, dass sich Wohnungsbauverbände in Berlin und Brandenburg (BFW) beschweren, weil Tesla noch keine genauen Anforderungen an das künftige Wohnen in Grünheide gemacht habe. &#8220;Wie sieht die Arbeitnehmerstruktur in der neuen Tesla-Fabrik aus? Welche Leute kommen, und was wollen beziehungsweise brauchen sie?“ Informationen wie diese seien notwendig, um passgenaue und nachhaltige Wohnraumkonzepte zu entwickeln&#8221; &#8212; Zitat aus dem Handelsblatt. Ist es euer Ernst, wisst ihr tatsächlich nicht, was Leute von ihren Häusern und ihren Wohnvierteln brauchen?!</p>



<p>Die Planung ist zweifelsohne wichtig und richtig, man darf nur nicht das eigentliche Ziel vergessen. Am Beispiel von der Giga-Factory sieht man sehr gut, wie zwei Kulturen aufeinandertreffen: Während die Gastgeber sich hinter Detailfragen verstecken und die nächsten Schritte für viele Jahre peinlich genau durchplanen wollen, zeigen die Gäste genau die Einstellung, welche man hierzulande fürchtet – einfach machen. Es besteht jedoch eine nicht zu vernachlässigende Gefahr – um am Bespiel zu bleiben, – dass die Bauunternehmen selbst nach Fertigstellung der Fabrik nicht mit Wohnungsbau anfangen können. Zunächst werden sie doch eine zweijährige Studie in Auftrag geben müssen, um mehr über die Fortbewegungsmittel der zukünftigen Einwohner oder die Geburtenrate in Grünheide nach Betriebsaufnahme von Tesla zu wissen. Wie sonst sollen sie bitte schön verstehen, &#8220;was die Leute brauchen&#8221;?</p>



<p>Hier noch ein Beispiel. Wer internationale Nachrichten verfolgt, hat mit Sicherheit mitbekommen, dass das Volk in Belarus bereits seit Anfang August um seine Freiheit kämpft und vom derzeitigen Regime massiv misshandelt und unter Druck gesetzt wird. Die im Ausland lebenden Belarusen wollten ihren Mitbürgern helfen und haben nach Lösungen gesucht. Eine direkte Geldüberweisung an Betroffene wäre nicht nur unverhältnismäßig teuer, sondern auch gefährlich für die Hilfsempfänger, denn dadurch können sie ins Visier der Polizei geraten.</p>



<p>Und so entschied man sich für die direkten Lebensmittelspenden. Beim Durchschnittseinkommen von nicht einmal 400 € pro Monat und Lebensmittelpreisen ähnlich hoch wie in Deutschland gibt man sonst einen beträchtlichen Teil des Gehalts für die Lebensmitteleinkäufe aus und zumindest hier konnte man aus dem Ausland helfen. Es gab also ein klares Ziel und es war allen Beteiligten klar, dass Scheitern in diesem Fall keine Option war, denn in vielen Fällen würden die Betroffenen buchstäblich verhungern.</p>



<p>Um es kurz zu fassen. In weniger als 4 Wochen hat man:</p>



<p>&#8211; Einen Telegram-Bot entwickelt, welcher die Familien und die Helfer in anonymisierter Form und nach Zufallsprinzip zusammenbringt</p>



<p>&#8211; Eine Vereinbarung mit den größten Lieferdiensten des Landes getroffen, um den Helfern standardisierte Warenkörbe je nach Familiengröße anzubieten</p>



<p>&#8211; Festgestellt, dass diese Lieferdienste nur in den größten Städten aktiv sind</p>



<p>&#8211; Eine Konsolidierung der Bestellungen und wöchentliche Lieferung in kleinere Städte auf die Beine gestellt – ohne Unterbrechung der Kühlkette</p>



<p>&#8211; Eine PR-Kampagne gestartet, welche in erster Linie den betroffenen Familien erklären soll, wie sie schnell und unbürokratisch an die Hilfe kommen.</p>



<p>Und das Beste: Es gab dazu keinen Lenkungsausschuss, keine Projektpläne, kein PMO, nicht einmal Teams oder Teamleiter. Es gab lediglich einen 30-jährigen Gründer der Initiative, welcher in den USA zu Hause ist, es gab eine Handvoll Koordinatoren, welche in der ganzen Welt verteilt leben, und es gab die Einstellung – einfach machen! Das Ergebnis: Über 20 000 € werden pro Woche gespendet, insgesamt hat man bereits für mehr als 100 000 € Lebensmittel eingekauft und verteilt. Mehr als 200 Familien kommen jede Woche hinzu, Tendenz steigend.</p>



<p>Also hier ist mein Appel an die Kollegen der Projektleiter-Zunft und insbesondere an die Wirtschaft: Startet eure Projekte und gebt eure Produkte heraus, selbst wenn sie anfangs noch nicht zu 100 % ausgereift sind! Versteckt euch nicht hinter der tonnenschweren Projektdokumentation! Klopft jedem Manager auf die Finger, welcher behauptet, er brauche ein Jahr, um den Projektplan für die Anschaffung eines neuen Lieferwagens oder für die Einführung eines Scanners im Betrieb zu erstellen.</p>



<p>Stattdessen erstellt einen Plan so gut ihr das könnt (es wird sowieso nie zu 100 % so laufen wie ihr das geplant habt), stimmt euch mit dem Auftraggeber bezüglich des Budgets und der Deadline ab – und was kommt dann? Richtig – einfach machen!</p>
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		<title>5-Schritte-Modell für die Einführung der KPI</title>
		<link>https://wlassow-consulting.de/5-schritte-modell-fur-die-einfuhrung-der-kpi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[adminconsult]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 12:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><!-- divi:paragraph -->
<p>Im letzten Beitrag haben wir über die Wichtigkeit der Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung gesprochen. Heute stelle ich ein einfaches Modell für die Einführung eines neuen bzw. Optimierung eines vorhandenen KPI-Systems vor.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>1. Das &#8220;Go&#8221; des Top-Managements einholen</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt, dann lohnt es sich, ein System bis ins Top-Management hinauf zu bauen. Das bedeutet, dass wir hier über ein Projekt reden, welches eine wichtige Rolle für das gesamte Unternehmen spielt und entsprechend behandelt werden soll. Holen Sie sich die Zustimmung der Geschäftsführung, beantragen Sie einen Projekt-Status für Ihr Vorhaben und versuchen Sie, den Geschäftsführer als Projektsponsor (bzw. in anderer Terminologie als Projekt-Pate) zu gewinnen.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Die Projektgruppe soll mindestens aus den Bereichen Controlling, IT / Data Analytics und ggf. Inhouse Consulting zusammengesetzt werden. Denken Sie auch daran, rechtzeitig mit dem Betriebsrat darüber zu sprechen.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>2. Kick-Off mit allen Stakeholdern durchführen</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Sobald die Entscheidung zur Einführung bzw. Optimierung des KPI-Systems getroffen wurde, sorgen Sie dafür, dass alle Entscheider sich an einen Tisch zusammensetzen, und bitten Sie die Unternehmensleitung, das Projekt kurz vorzustellen. Spätestens hier soll sich jeder Entscheider (Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Teamleiter) dazu committen, bestimmte Ressourcen dem Projekt zur Verfügung zu stellen.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>3. Mehrstufige Interviews durchführen</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>In mehreren Interviews definieren die Bereiche ihre Kennzahlen, welche sie für die Steuerung benötigen. Dabei können sie die aktuellen Kennzahlen auflisten, aber auch neue KPI definieren, welche sie gerne hätten. Die Projektgruppe unterstützt die Bereiche dabei mit ihrer Expertise, bewertet jede einzelne Kennzahl und ist für die endgültige Konstellation verantwortlich.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Wichtig dabei ist, bestimmte Hierarchie-Ebenen im KPI-System abzubilden. Das bedeutet konkret am Beispiel der Logistik folgendes:</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>&#8211; auf der ersten Ebene definieren Abteilungen Lager, Transport und Recycling ihre operativen Kennzahlen (z. B. Produktivität je Bereich, Lagerfüllgrad und Abschriften für das Lager, LKW-Auslastung, km pro Palette sowie Pünktlichkeit für den Transport sowie Ertrag pro Fraktion, Sortierqualität und Produktivität der Mitarbeiter pro Bereich im Recycling);</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>&#8211; auf der zweiten Ebene werden die operativen Kennzahlen zur bereichsübergreifenden Kennzahl zusammengefasst, z. B. gesamte Lagerkosten pro Filiale, Transportkosten im Verhältnis zum transportierten Umsatz oder Ertrag pro Fraktion nach Abzug aller Kosten im Bereich Recycling;</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>&#8211; und schließlich fassen wir alle Bereiche zu einer großen Logistik-Kennzahl zusammen, die z. B. zeigt, welchen Anteil die Logistik an den Gesamtkosten hat.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Somit können Führungskräfte auf jeder Hierarchie-Ebene ihren Bereich über Kennzahlen steuern und die Ergebnisse in vordefinierter Form an ihren Vorgesetzten reporten.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>4. Bis hier waren eher die Inhouse Berater und die Controller federführend unterwegs, ab dem Schritt 4 übernimmt die IT. Denn es kommt jetzt darauf an,</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>a) die für jede Kennzahl notwendigen Daten im Data Warehouse zu definieren und somit jede Kennzahl zu implementieren</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>b) Dashboards für jede Hierarchie-Ebene zu entwerfen</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>c) ein mehrstufiges Rollenkonzept für jede Stufe der Dashboards zu erstellen</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>d) und das Ganze jedem Stakeholder auf dem ricitgen Endgerät zur Verfügung zu stellen.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>5. Change Management</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Ein transparentes Kennzahlensystem soll nicht nur die Unternehmenssteuerung auf das neue Level bringen, sondern auch die Mitarbeiter motivieren, indem es jedem Mitarbeiter die Arbeit erleichtert und gleichzeitig seine Erfolge im Job sichtbar macht. Gleichwohl kann aber das neue System auch für Ängste in der Belegschaft sorgen: Hat man jetzt auf mich abgesehen? Will man mich loswerden? Früher hat doch alles gut funktioniert, warum sollen wir etwas ändern?</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Deswegen ist es wichtig, die Mitarbeiter rechtzeitig und umfassend zu informieren. Am besten soll man erklären, warum man sich für das Projekt entschieden hat, welche Vorteile es hat, was man getan hat, um die Risiken zu minimieren, und wie sich die Arbeit jedes konkreten Mitarbeiters verändern wird. Planen Sie dafür genug Zeit ein, denn das sind die Mitarbeiter, die das neue System mit Leben füllen. Es lohnt sich also, dafür zu sorgen, dass sie das System a) verstanden und b) akzeptiert haben.<br>_____________________________________</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Sie wollen Ihr Kennzahlensystem überarbeiten und brauchen Rat? Rufen Sie mich an, gemeinsam können wir diskutieren, wie ich Sie am besten unterstützen kann. Sie entscheiden, ob es ein Tagesseminar für die angehende Projektgruppe wird, eine Beratungsrunde nach jedem Interview oder die Gesamtprojektleitung. Von mir bekommen Sie immer eine maßgeschneiderte Lösung, die Ihren Wünschen entspricht.</p>
<!-- /divi:paragraph --></div>
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		<title>Führen mit Kennzahlen: Ein entscheidender Erfolgsfaktor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminconsult]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 12:22:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Berater unterstützt das Management eines Unternehmens bei den in der Regel strategisch wichtigen Fragen, sei es ein Turnaround, ein wichtiges Projekt oder eine langfristige Investition. Wie auch immer der Auftrag lautet, zunächst gilt es, sich Überblick zu verschaffen. Wie ist denn überhaupt die Lage? Warum hat man sich für dieses Projekt entschieden, wo drückt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Berater unterstützt das Management eines Unternehmens bei den in der Regel strategisch wichtigen Fragen, sei es ein Turnaround, ein wichtiges Projekt oder eine langfristige Investition. Wie auch immer der Auftrag lautet, zunächst gilt es, sich Überblick zu verschaffen. Wie ist denn überhaupt die Lage? Warum hat man sich für dieses Projekt entschieden, wo drückt der Schuh? Wie messe ich denn meinen eigenen Erfolg, welcher Indikator muss sich denn wie verändern, damit mein Auftraggeber zufrieden ist?</p>



<p>In meinem ersten Beitrag möchte ich eins der wichtigsten Themen ansprechen, die es im Unternehmens- wie im Berater-Alltag gibt, nämlich die Kennzahlen bzw. das Kennzahlensystem. Eine bekannte Metapher vergleicht die Unternehmenssteuerung mit dem Führen eines Fahrzeugs, dessen Windschutzscheibe mit Pappe beklebt ist, man kann also nur die Instrumententafel sowie die Rückspiegel benutzen. Schließlich ist ja die Zukunft unbekannt, man trifft also alle Entscheidungen nur auf Basis der Vergangenheitswerte (Rückspiegel) sowie aufgrund der aktuellen Lage (Instrumententafel).</p>



<p>Nun stelle man sich vor, dass die Instrumententafel anstatt den wirklich nützlichen Informationen wie die Geschwindigkeit oder die Drehzahl etwas ganz anderes zeigt. Zum Beispiel wird dem Fahrer die Windstärke angezeigt oder der Reifendruck in Kombination mit dem durchschnittlichen Verbrauch. An sich interessante Daten, welche man durchaus *auch* wissen möchte, aber doch nicht in dieser Situation und nicht zu diesem Zeitpunkt! Und wenn man dazu noch die Lachspiegel als Rückspiegel verbaut, dann ist das Chaos einprogrammiert.</p>



<p>Klingt absurd, nicht wahr? Aber so ähnlich empfindet man die Unternehmen oder Unternehmensbereiche, in denen das Management nur Bruchstücke lückenhafter Informationen zur Verfügung hat, um die Entscheidungen zu treffen. Die Betriebsblindheit macht es leider möglich, dass es einem gar nicht auffällt, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Und es ist unsere Aufgabe als externer Berater, mit unserem Blick von außen, dem Arbeitgeber aus der Patsche zu helfen, ihm die Möglichkeiten und die Chancen aufzuzeigen, welche ein durchdachtes KPI-System mit sich bringt.</p>



<p>Damit können wir übrigens gleich bei der Auftragserteilung beginnen, und zwar mit der Frage: &#8220;Welche Kennzahl soll sich wie ändern, nachdem ich mit meinem Auftrag fertig bin?&#8221; Denn je nachdem, wie die Antwort auf diese Frau ausfällt, kann es durchaus sein, dass wir nicht nur einen zusätzlichen Auftrag erhalten, sondern in erster Linie unserem Kunden was wirklich wirklich Gutes tun.</p>
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